Populationskontrolle:
Kontinuierliche
Kontrolle der Großtrappen im Einstandsgebiet Havelländisches
Luch zur Ermittlung der Flächennutzung und der Gelegestandorte, als
Voraussetzung für eine gezielte Lenkung der Nutzungs- und Pflegearbeiten
sowie Sammlung von Daten über die Ursachen der Gelegeverluste.
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Kükenaufzucht:
Maßgebliche
Mitarbeit bei der künstlichen Brut von Großtrappeneiern und der Aufzucht von
Küken als Voraussetzung für die Auswilderung von Jungtrappen zur Stützung
der Freilandbestände.
Ergebnis
der Großtrappenaufzucht 2002
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Floristisch-faunistisches
Monitoring:
Langjährige
Untersuchungen (Monitoring) über Auswirkungen extensiver Landnutzung (z. B.
keine Düngung, keine Biozide, hohe Wasserhaltung, naturschutzgerechte Pflege-
und Nutzungstermine) auf die Entwicklung der Vegetation und der
Arthropodenbestände, als Lebensgrundlage für die Großtrappe und viele
bestandsgefährdete Arten.
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Prädatorenuntersuchungen:
Mehrjährige
Untersuchungen zur besseren Beurteilung der Rolle von Raubwild (Fuchs,
Marderhund) und Rabenvögeln in landwirtschaftlich geprägten
Naturschutzgebieten.
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Öffentlichkeitsarbeit:
Öffentlichkeitsarbeit
mit Vorträgen, Projekttagen und Führungen in die Schutzgebiete für alle
naturinteressierte Bevölkerungsgruppen, vor allem Schulklassen,
Naturschutzgruppen, Landwirte und Jäger.
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Auslandsprojekte:
Hilfe
für den Großtrappenschutz in Osteuropa und Zentralasien durch Ausarbeitung
und Durchführung von Projekten mit den ortsansässigen Fachleuten. Bisher
konnten Sponsoren für Projekte bei Saratov/Rußland (1998-2001), in der Ukraine (2000-2002) und in der Mongolei (ab 2001) gewonnen werden. In
diesen Projekten geht es um die Sammlung von Grundlagendaten über den Status
der örtlichen Großtrappenpopulationen und über aktuelle Gefahren für diese
Bestände, damit Vorschläge für den Schutz erarbeitet und umgesetzt werden können.
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