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Untersuchungsergebnisse des Fördervereins
Großtrappenschutz e.V. zur Brutverbreitung der Großtrappe (Otis tarda
dybowskii L.) nördlich und
nordwestlich von Ulaan Bataar
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06.06. |
11 Männchen, 15 Weibchen (nur abends) |
07.06. |
18 Männchen, 17 Weibchen (davon zwei Weibchen brütend), 5 unbestimmte Tiere |
08.06. |
14 Männchen, 24 Weibchen (davon drei Weibchen brütend) |
09.06. |
11 Männchen, 18 Weibchen (davon drei Weibchen brütend) |
10.06. |
17 Männchen, 23 Weibchen (davon vier Weibchen brütend), 2 unbestimmte Tiere |
12.06. |
16 Männchen, 26 Weibchen (davon zwei Weibchen brütend), 1 unbestimmtes Tier |
Die Gebietskontrollen zwischen dem
06.06. und 12.06. ergaben für diese Fortpflanzungsgemeinschaft einen Bestand
von mindestens 44 Großtrappen (18 Männchen, 26 Weibchen). Mindestens fünf der
Männchen waren noch nicht im fortpflanzungsfähigen Alter.
Trotz intensiver Beobachtung haben
wir in diesem Gebiet nur 6 Gelege gefunden. Ein weiterer Neststandort wurden uns
von einem Hirten gezeigt. Sicher wurden brütende Weibchen übersehen, ihre
Anzahl zu schätzen, ist derzeit nicht möglich, weil kontinuierliche Zählergebnisse
bisher nicht vorliegen.
Im Jahre 2001 zählte BATSAICHAN
kurz nach der Rückkehr der Großtrappen aus dem Winterquartier am 28. April in
diesem Gebiet 27 Männchen und 39 Weibchen.
Am 29./30. August 2001 hielten sich
dort 22 Männchen und 13 Weibchen mit 15 Jungtieren (BATSAICHAN, N., T. RYSLAVY,
B. SIMON) und am 28. Oktober 2001 insgesamt 22 Männchen sowie 47 Weibchen und
Jungtiere auf (BATSAICHAN).
Ob die Bestandszahlen vom Beginn
bzw. vom Ende der Fortpflanzungsperiode die Größe dieser
Fortpflanzungsgemeinschaft widerspiegeln, oder teilweise Tiere benachbarter
Gruppen beinhalten, ist derzeit noch offen.
Gelegestandorte
| Funddatum | Eizahl | Habitat, Vegetationshöhe, Deckungsgrad |
Bemerkungen |
| etwa 02.06.02 | 3 | Steppe, steiniges Bachufer,um 15 cm, 40-50% |
am 09.06. zeigt uns ein Hirte das
Nest, keine Eier, keine Schalenreste, |
| 06.06.02 | 3 | Steppe zwischen Feuchtwiese und Brache, 12-15cm, Irisbüsche 20 cm,25-30 % |
10.06. Gelege morgens neben dem
Nest, aber bebrütet |
| 06.06.02 | 3 | Steppe zwischen Feuchtwiese und Brache, 12-15cm, Irisbüsche 20 cm, 25-30 % |
09.06. Weibchen nicht am Nest, Gelege spurlos weg |
| 10.06.02 | 2 | Steppe zwischen Feuchtwiese und Brache, 5-7cm, Irisbüsche 20 cm30-50 % am Nest, 20 % im Umfeld |
11.06. abends: Weibchen nicht am
Nest, Kolkrabe am Nest, |
| 10.06.02 | 2 | Steppe am Hang, 5-7 cm, 40-50%, sehr steinig | 12.06.: Gelege wird noch bebrütet |
| 10.06.02 | 3 | 10-jährige Brache am Hang,5-10 cm, einige Stauden bis 20 cm, 30-40% |
12.06.: Gelege wird noch bebrütet |
| 11.06.02 | 3 | Feuchtwiese, 15-20 cm, 100 % | 12.06.: Gelege wird noch bebrütet |
Folgende Vogelarten sind dort
regelmäßige Brutnachbarn der Großtrappen: Feldlerche, Mongolische Lerche,
Isabellsteinschmätzer, Jungfernkranich.
In den angrenzenden Feuchtwiesen nisten außerdem Bekassine, Rotschenkel, Schaf- und Zitronenstelze.
Tal mit Wasserlauf, Feuchtgrünland, Ackerflächen, -brachen und Steppe. Mehrere stark befahrene Pisten und zwei Energiefreileitungen beeinträchtigen die "Trappenfreundlichkeit" des Gebietes
13.06.02: kein Nachweis von Großtrappen
8-9 km langes Tal mit Fluss, dem Dorf Unit im Zentrum, sowie für Trappen geeignete Seitentäler. Kein Ackerbau. Intensive Beweidung der Tallagen und Hänge. Rostgänse und Jungfernkraniche.
13.06.02 |
1 Weibchen äsend (49°10,838´Nord; 102°52,792´Ost), fliegt bei Beunruhigung über 2 km zum Ortsrand. |
16.06.02 |
Von Hirten erhalten wir die Auskunft, dass im Frühjahr 2001 zwei Männchen am Ortsrand gebalzt haben. |
4-5 km breites Tal, Wasserlauf, Feuchtgrünland (230 Jungfernkraniche), ausgedehnte Ackerflächen und -brachen, hoher Anteil an Schwarzbrache, Steppenbereiche stark überweidet.
14.06.02 |
1 ad. Männchen auf einjähriger Brache, |
| 1 Weibchen auf stark verkrauteter, wahrscheinlich mehrjähriger Brache |
Außerdem in einem verhältnismäßig
engen Seitental in Richtung Nord zum Airchan Nuur
1 ad. Männchen
und auf gleichem Acker (49°28,129´Nord
102°35,335´Ost)
3 Weibchen am Nest.
Die Nestmulden im Sommerweizen
enthielten 0, 2, 3 Eier.
Rostgänse und ein Brutpaar vom
Jungfernkranich im Gebiet.
Feuchtwiesen am See, hügelige Steppen-, Acker- und Bracheflächen. Die Felder sind bis zu 1 km² groß. Die Brachen werden beackert, teilweise auch nachts. Herbizideinsatz auf mehreren Flächen mit Sommerweizen, der nach Befragung 2002 zum ersten mal erfolgte.
15.06.02: 1 Männchen, 7.00 Uhr NW-Seite des Sees balzend
Eine Befragung ergab, dass nach der Getreideernte im Oktober gelegentlich einige Trappenzu beobachten sind, die möglicherweise dort überwintern.Inwieweit die Großtrappen am Airchan Nuur eine Fortpflanzungsgemeinschaft mit den Tieren aus dem Gebiet bei Hutag-Oendoer (4.) bilden ist unbekannt.
Ausgedehnter Ackerbau südlich des
Ortes mit mindestens 7.000 ha, davon jährlich rund 3.200 ha Sommerweizen, seit
1990 kein Biozideinsatz (Befragung). Die Aussaat des Weizens erfolgt im
Mai/Juni. Danach werden die Brachen zweimal bis zur Getreideernte im September
beackert. Dabei werden im Juni die Getreidestoppeln des Vorjahres in einem
ersten Arbeitsgang zur Schwarzbrache umgepflügt, am 15.06. lokal bis zu 11
Traktoren gleichzeitig bei der Arbeit. Ende Juli/Anfang August werden die
verunkrauteten Schwarzbrachen nochmals oberflächlich umgebrochen.
Der Anbau erfolgt teilweise in
Streifenkulturen, also in engem Wechsel von Acker und Brache, mit Schlagbreiten
von 75-100 m und -längen bis 1.000 m, teilweise auf zusammenhängenden Schlägen
zwischen 1-4 km² Größe.
Im Zentrum des Gebietes weitgehend
ebene Flächen, an der Peripherie stark hügelig, wo der Feldbau durch
ausgedehnten Steppenbereichen bis hin zu den Gipfeln bzw. Waldbereichen abgelöst
wird. Der aus Norden durch das Zentrum führende Wasserlauf war 2002 bereits
seit Mitte Mai ohne Wasser.
Im Westen Durchfluss des Zulegt Gol
(49°31,122´Nord; 101°52,47,122´Ost, 1.090 m NN) mit Feuchtwiesen und Steppe
auf trockenem Talsand (Jungfernkranich, Rostgans, Singschwan).
15.06.02: |
3 ad Männchen (davon einer balzend) Ackerbrache Westseite des Zulegt Gol |
| 1 ad Männchen, Steppe Ostseite des Zulegt Gol | |
15./16.06.02: |
2 ad Männchen (balzend) |
| 1 immat Männchen | |
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2 Weibchen (davon ein Exemplar am 16.06. morgens auffällige Nistplatzsuche im Sommerweizen) |
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(49°33,206´Nord; 101°59,424`Ost, 1.150 m NN) |
Kontrolliert wurde ein östliches Seitental des Changal Gol mit mittelgroßen, welligen Sommerweizenflächen, schwarzen, aber auch bisher unbehandelten Brachen, sowie einem Kartoffelacker. Steppenresten auf den höheren Hanglagen der das Gebiet umgrenzenden Hügelketten (Rostgans, Jungfernkranich).
17.06.02: |
3 Weibchen auf Weizen äsend (davon eine Henne mit auffälligem Anzeichen des "Kopulationsbisses" knapp unter dem Kopf) |
1 ad Männchen balzend (Grenze Brache/Weizen) |
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4 immat Männchen (ruhend auf kleiner Steppeninsel im Weizen) |
Gleichzeitig etwa 2 km westlich:
1 immat Männchen, äsend auf Steppe-Brache-Weizen |
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4 Weibchen, äsend auf Steppe-Brache-Weizen |
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1 Weibchen, brütend auf 2 Eiern im Kartoffelacker, der vor wenigen Tagen gehäufelt wurde. |
Das Gelege war demnach frisch. |
Wegen der Weiträumigkeit des Geländes
und der schlechten Sichtbedingungen (Luft flimmert stark) wurden mit Sicherheit
nicht alle Großtrappen gefunden. Hier sollte künftig unbedingt
intensiver beobachtet werden. Die gute Verkehrsanbindung kann derartige
Untersuchungen begünstigen.
Tal des Burgaltain Gol mit Feuchtgrünland,
Steppe auf Talsand und Ackernutzung in den Randbereichen (nördlich der Straßenbrücke
etwa 1 km breit und 3 km lang und südlich 1-2 km breit sowie 6-7 km lang, dort
ausschließlich Weidenutzung).
Nördlich und nordöstlich des
Ortes Richtung Amarbayasgalant (Kloster) ausgedehnte, wellige Acker-, Brache-
und Steppenflächen sowie zwei ackerbaulich genutzte Täler mit Verbindung zum
Tal des Burgaltain bzw. Orchon. Die Brachen sind überwiegend Schwarzbrachen.
Eine Befragung ergab: Der Ackerbau
begann in den 1960er Jahren, 1968/69 gab es noch häufiger Großtrappen, etwa ab
1980 nur noch selten. Die Brigade nördlich des Ortes bearbeitet allein 1.600
ha, baut also jährlich 800 ha Sommerweizen an.
17.06.02: keine Großtrappen beobachtet, aber Jungfernkraniche, Rostgänse als "typische" Anzeiger für Trappenplätze.
Großflächiger Ackerbau, typischer Wechsel von Sommerweizen und Schwarzbrache auf welligen bis hügeligen nördlichen Randflächen des Tales. Im Tal mit Feuchtgrünland und Steppe auf Talsand dominiert die Beweidung, teilweise im ortsnahen Feuchtgrünland kleinflächiger Gemüseanbau.
18./19.06.02: keine Großtrappen beobachtet.
Eine Befragung mehrere Ortsansässiger erbrachte keine positiven Hinweise. Im Oktober nach der Getreideernte sucht nach deren Aussagen das Birkwild in größerer Zahl die Stoppelfelder auf (Hunderte!).
Stark welliges Gelände mit
Sommerweizen, Schwarz- und Grünbrachen, Steppenhängen in dem bis auf den
peripher gelegenen Chongor das Wasser fehlt. Bisher größtes Ackerbaugebiet,
deutlich > 100 km². Hier sollten unbedingt Kontrollen und Befragungen
durchgeführt werden.
Keine eigene Kontrolle, sehr
schlechte Sicht.
Ausgedehnte Sommerweizen- und Bracheflächen in Straßennähe, die sich aber auch an Berghängen aufwärts und in Seitentäler ausdehnen. Brachen meists umgebrochen. Keine Fließgewässer oder Seen.
19.06.02: keine Großtrappen beobachtet.
Befragung: etwa 5.000 ha werden bewirtschaftet Großtrappen gelegentlich im Oktober/November, Balz und Brut sind unbekannt.
Die folgenden Gebiete wurden von M. BORCHERT und H. WATZKE auf der Rückfahrt nach Ulaan Bataar aufgesucht. Da die Verständigung auch mit dem Fahrer fast unmöglich war, konnten keine gründlichen Befragungen durchgeführt werden. Detailliertes Kartenmaterial stand nicht zur Verfügung. Von N. BATSAICHAN wurden 3 Koordinaten genannt, an denen in den letzten Jahren (ausschließlich Herbst) Großtrappen beobachtet wurden. Im Gegensatz zum Gebiet 12 konnten in den Gebieten 13 und 14 keine Ackerflächen festgestellt werden. Nach den bisherigen Erfahrungen ist hier eine Brut von Großtrappen unwahrscheinlich. Möglicherweise fungieren diese Gebiete aber als Sammelplätze im Herbst, worauf die oben genannten Beobachtungen hindeuten.
Das deutlich reliefierte Gebiet ist charakterisiert durch ausgedehnte Sommerweizenflächen, Brache und Steppe treten anteilmäßig deutlich dahinter zurück. Feuchtes Grünland ist nur verhältnismäßig gering ausgeprägt. Durch den Talkessel führt eine vielbefahrene Piste nach Ulaan Bataar. Hier konnten Jugfernkraniche, Rostgänse, Mongolische Lerche, Feldlerche und Isabellsteinschmätzer beobachtet werden. Auch Großtrappenbruten sind entsprechend der Naturausstattung nicht auszuschließen, konnten aber nicht nachgewiesen werden.
13.06.02:
(48°27,210´Nord; 103°45,973´Ost; ca. 1.100 m NN) - 15.30 bis 16 Uhr keine Trappen
(48°28,204´Nord; 103°46,245´Ost) - 17 bis 18 Uhr keine Trappen
(48°28,046´Nord; 103°48,862´Ost) - 18 bis 18:15 Uhr keine Trappen
(48°28,815´Nord; 103°49,643´Ost) - 18:20 bis 18:40 Uhr keine Trappen
Das Gebiet wird von einem Wasserlauf mit feuchtem Grünland zu beiden Seiten durchzogen, allerdings dominiert hier äußerst trockene Steppe, z.T. kurzrasig, z.T. mit weitläufigen Kamelgrasbeständen (Achnatherum splendens). Keine Ackerflächen. Diese trockenen Bereiche grenzen ohne Übergangszone direkt an das Feuchtgrünland. Die Piste nach Ulaan Bataar berührt hier nur die Randbereiche der Tallage.
14.06.02
(48°14,704´Nord; 104°13,484´Ost) - 9:15 Uhr keine Trappen (Ein Hirte gab für diese Stelle 3 Großtrappen an. Die Verständigung war aber schlecht. Die Abbildungen im Bestimmungsbuch hat er erkannt.)
(48°13,714´Nord; 104°12,494´Ost) - 9:30 Uhr keine Trappen
(48°13,244´Nord; 104°10,235´Ost) - 9:50 Uhr keine Trappen, 2 Weißnackenkraniche
(48°11,509´Nord; 104°12,683´Ost) - 10:20 Uhr keine Trappen
Dieses im Nordwesten durch einen Gebirgszug begrenzte und nach Südosten sehr weiträumige, weitgehend ebene Gebiet ist charakterisiert durch trockene, kurzrasige überweidete Steppe. Bereiche mit Ackerbau ließen sich von den aufgeführten Beobachtungspunkten nicht ausmachen. Das Gebiet wird von der Hauptpiste nach Ulaan Bataar, deren Parallelpisten sowie einer abzweigenden Piste nach Dsaamar zerschnitten.
14.06.02
(48°03,790´Nord; 104°34,269´Ost; 1.025 m) - 12:15 Uhr keine Trappen
(48°06,121´Nord; 104°38,792´Ost) - 12:30 Uhr keine Trappen, in der Ferne ausgedehntes Feuchtgrünland mit vereinzelten Bäumen sah vielversprechend aus
(48°09,227´Nord; 104°43,552´Ost) - 13:30 Uhr keine Trappen
Zusammenfassende Angaben zur Brutzeit und zu den Gelegeverlusten:
Folgende Indiziden deuten darauf, dass die Brutzeit möglicherweise gerade begonnen hatte:
hoher Anteil nicht brütender, teilweise in kleinen Gruppen laufender Weibchen,
häufig aktiv balzende Hähne in vollem Prachtkleid,
keine erkennbare Mauser bei den Hähnen,
zweimal Nachweis von Gelegen, die weniger als eine Woche bebrütet waren (Kontrolle des Eiinhaltes von einem gerade gestörten Gelege, Gebiet 1, frisches Gelege in den Kartoffeln, Gebiet 7),
eine Henne sitzt ausdauernd in noch leerer Nestmulde (Gebiet 4),
eine Henne zeigt morgens auffällige "Nistplatzsuche" (Gebiet 6).
Im Vergleich zu europäischen
Populationen scheint das Fortpflanzungsgeschehen um 3 bis 4 Wochen verspätet.
Allerdings zeigen unsere
Beobachtungen verhältnismäßig hohe Gelegeverluste. Von 7 über mehrere Tage
beobachteten Gelegen gingen vier verloren. Das weist darauf hin, dass ein Teil
der frischen Gelege bereits Nachgelege sein können. Auch die Henne bei der
Nistplatzsuche (Gebiet 6) bzw. die mit frischen Spuren eines
"Kopulationsbisses" am Hals (Gebiet 7) könnten bereits ihr erstes
Gelege verloren haben.
Nach den Erfahrungen in Deutschland
liegen zwischen dem Verlust des ersten Geleges und dem Nachgelege etwa 12-14
Tage.
Den Beginn der Brutphase konkret zu
bestimmen gelingt nur durch kontinuierliche Beobachtungen in den ersten beiden
Maidekaden.
Mögliche Verursacher der Gelegeverluste sind:
Raubwild (Wolf, Fuchs, Korsak),
Rabenvögel (Kolkrabe, Rabenkrähe)
Hohe Konzentration von Weidevieh mit zahlreichen Hirtenhunden.