logo


Die Großtrappe

Besucherservice Der Förderverein Aktuelles

Die Großtrappe 

Besucherservice 

Der Förderverein

Aktuelles

 

zurück zur Startseite

 

Verbreitung

Deutschland

Spanien

Russland

Ungarn

Österreich

Slovakei

Portugal

Türkei

Marokko

Mongolei


Biologie

Allgemeines

Lebensraum

Wanderungen


Literatur

Verzeichnis

Aufsätze

 


Die Großtrappe in Östereich


(Kollar, H. P., Aktionsplan: Schutz für die Großtrappe in Österreich.–WWF Österreich 2000)

Die Großtrappe in ÖsterreichDer Großtrappenschutz in Österreich ist u.a. gekennzeichnet durch:

  • Aktive Lebensraumgestaltung und möglichst großflächigen Lebensraumschutz (2001: > 1.600 ha Trappenschutzflächen mit extensiver Flächennutzung)

  • Enge Zusammenarbeit mit der Jägerschaft zur Reduzierung der Verluste durch Prädatoren

  • Intensive Betreuung der Großtrappeneinstandsgebiete durch Fachleute (H.P. Kollar, E. Patak, R. Raab, A.S. Reiter, H. Wurm).

Diese Arbeit wird finanziell unterstützt durch den WWF Österreich, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, sowie die Ämter der Landesregierungen Niederösterreich und Burgenland.

Ähnlich wie in Deutschland gibt es auch in Österreich eine Vereinigung von Großtrappenspezialisten und Förderern des Großtrappenschutzes, die „Pannonische Gesellschaft Großtrappenschutz“, die neben der Arbeit im Inland auch die Zusammenarbeit mit den Spezialisten in den Nachbarländern koordiniert.

Die jüngste Zunahme des Großtrappenbestandes in Österreich ist zurückzuführen  auf:

  • gute Nachwuchsraten im Jahre 2000 mit 27 flüggen Jungtrappen von 47 Hennen und 2001 mit 10 flüggen Jungtrappen von etwa 57 Hennen (R. Raab) sowie auf

  • die Zuwanderung von Bruthennen aus dem ungarischen Bereich des Heidebodens.

Dort haben trappenberechtes Flächenmanagement und intensive Prädatorenbejagung in den 1990er Jahren zu Nachwuchsraten von > 0,5 und einer Bestandszunahme von 20 (1992) auf 110 Großtrappen (2000) geführt (H. Wurm). Diese Entwicklung ging in den letzten Jahren mit einer Ausdehnung des Brutareals dieser Fortpflanzungsgemeinschaft einher, was zur zunehmenden Ansiedlung von Bruthennen auch auf der österreichischen Seite führte (2000: 13 Hennen, H. Wurm).

Regionen um 1940 um 1970 um 1980 1990 1995 2000 Anmerkungen

Westliches Weinviertel

294
bis
387

23-27

20-27 15-20 22* 35 *1996
Marchfeld 55 47 25 14 6

1990: 13, 12 1995:   4, 10 2000:   2,   4

Wiener Becken > 100 15-25 2-3 2 0 0  

Rauchenwarther Platte

ca. 20 7-8 2 4 1 1 2000: 1 Henne erfolgreiche Brut

Heideboden (Brutbestand in Österreich)

300
bis
400

ca. 20 ? 3-4 ? 0 0 13 2000: 13 in Österreich brütende Hennen
Parndorfer Platte 20-30 12 6 6 5 2000: 5 brütende Hennen
Hanság 40-50 ca. 40 16 18 14 2000: 5 brütende Hennen, bis 9 Hähne
Summen 700-800 150-170 ca. 130 68-73 ca. 61 74  

 

Weitere Informationen zum Großtrappenschutz in Österreich erhalten Sie unter www.grosstrappe.at

Siehe auch: KOLLAR, H.P. & H. WURM (1996): Zur Bestandssituation der Großtrappen (Otis tarda L., 1758) in Österreich.- Naturschutz und Landschaftspflege in Brandenburg 5: 7-9.  

  [zurück]       [home]